Long-Covid und Post-Vac Syndrom
Nach einer SARS-CoV-2-Infektion oder seltener nach einer COVID-19-Impfung können anhaltende Beschwerden auftreten. Typische Symptome sind chronische Erschöpfung, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme („Brain Fog“), Schlafstörungen, Lichtempfindlichkeit, Herz-Kreislauf-Beschwerden, neurologische Symptome oder eine deutlich reduzierte Belastbarkeit. Viele Betroffene erleben Einschränkungen im Alltag, im Berufsleben und in der Lebensqualität. In unserer Praxis erfolgt eine strukturierte Diagnostik mit erweiterten Laboranalysen, immunologischen und metabolischen Markern sowie neurobiochemischen Untersuchungen. Auf dieser Basis entwickeln wir individuelle Therapiekonzepte. Zum Einsatz kommen funktionelle Medizin, orthomolekulare Unterstützung, neurophysiologische Ansätze sowie individuell abgestimmte Infusionstherapien, zum Beispiel mit Glutathion und NADH nach Prof. Dr. Birkmayer. Ziel ist es, mögliche Belastungsfaktoren besser zu verstehen, Regulationsprozesse des Organismus zu unterstützen und Patient:innen bei der schrittweisen Stabilisierung ihrer Belastbarkeit zu begleiten.
Chronic Fatigue-Syndrom (ME/CFS) & Mitochondriale Dysfunktion
Chronische Erschöpfung ist mehr als „nur müde sein“. Die Myalgische Enzephalomyelitis / Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) ist eine komplexe Erkrankung, die mit ausgeprägter Erschöpfung, eingeschränkter Belastbarkeit sowie Konzentrations- und Gedächtnisproblemen einhergehen kann. Viele Betroffene berichten, dass bereits geringe körperliche oder geistige Aktivitäten zu einer deutlichen Verschlechterung der Symptome führen.
In unserer Praxis nutzen wir spezialisierte Laboranalysen, um mögliche Stoffwechsel- und Energiestörungen, immunologische Veränderungen oder mitochondriale Dysfunktionen differenziert zu untersuchen. Auf Grundlage dieser Diagnostik erstellen wir individuelle Therapiekonzepte. Dazu gehören orthomolekulare Unterstützung, funktionelle Therapieansätze, Infusionstherapien sowie – in ausgewählten Fällen – begleitende Ausleitungsverfahren von Schwermetallen oder Impfungen.
Infusionen können beispielsweise Nährstoffe bereitstellen, Stoffwechselprozesse und regenerativen Kapazitäten des Körpers unterstützen sowie oxidativen oder nitrosativen Stress beeinflussen. Unser Ziel ist eine fundierte Einordnung der Beschwerden und eine individuell abgestimmte Begleitung.
Chronische Schmerzen
Chronische Schmerzen können unterschiedliche Ursachen haben. Von Gelenk- oder Wirbelsäulenerkrankungen über Nervenirritationen bis hin zu chronischen Entzündungen und weiteren neurologischen oder posttraumatischen/postoperativen Veränderungen. Häufig entwickeln sie sich zu einem eigenständigen Beschwerdebild, welches bei den Betroffenen Schlaf, Stimmung und Lebensqualität beeinflussen kann.
Medikamentöse Therapien spielen häufig eine wichtige Rolle, etwa mit NSAR, Opioiden oder bestimmten Antidepressiva. Bei längerfristiger Anwendung können jedoch Nebenwirkungen auftreten, weshalb ergänzende Ansätze sinnvoll sein können. Unser Behandlungskonzept kombiniert eine differenzierte Diagnostik mit integrativen Therapieformen. Dazu gehören neurophysiologische Verfahren wie Primaristic®, funktionelle und orthomolekulare Therapien sowie individuell abgestimmte Infusionen, etwa mit Alpha-Liponsäure, Weihrauchsäuren, Curcumin, Cannabidiol oder Procain. Ziel ist es, mögliche Ursachen der Beschwerden besser zu verstehen und unterschiedliche Therapieoptionen miteinander zu verbinden.
Silent inflammation
Silent Inflammation bezeichnet chronisch niedriggradige Entzündungsprozesse, die oft über längere Zeit unbemerkt verlaufen können und in manchen Fällen nicht nur ein Organ, sondern den ganzen Körper betreffen können. Diese chronisch entzündlichen Erkrankungen stehen im Zusammenhang mit verschiedenen Erkrankungen, darunter rheumatische Erkrankungen, chronische Darmentzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder neurologische Erkrankungen, wie Demenz, Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson. Betroffene berichten häufig über unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Glieder- oder Gelenkbeschwerden, Verdauungsprobleme oder verminderte Belastbarkeit. In unserer Praxis nutzen wir spezialisierte Laboranalysen, um mögliche entzündliche Prozesse, immunologische Veränderungen oder chronische Infektionen zu identifizieren. Auf Grundlage dieser Diagnostik entwickeln wir individuelle Therapieansätze, die funktionelle Medizin, orthomolekulare Unterstützung und gegebenenfalls Infusionstherapien kombinieren. Ziel ist es, entzündliche Belastungen besser einzuordnen und den Organismus in seiner Regulation zu unterstützen.
Chronische Magen-Darm-Beschwerden & Entzündungen
Beschwerden des Magen-Darm-Traktes reichen von Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfällen bis zu komplexeren und chronischen Störungen wie SIBO, Malabsorption, Leaky Gut oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Neben genetischen Faktoren spielen häufig Veränderungen der Darmflora, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und „Histaminintoleranz“, sowie Immunreaktionen oder Stress eine Rolle. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse und/oder auch systemische Entzündung können sich diese Prozesse auch auf Energielevel, Konzentration oder Stimmung auswirken. Unsere Diagnostik umfasst Laboranalysen, zur Überprüfung von Entzündungsmarkern, Nährstoffstatus und Immunprofilen und Stuhldiagnostik, zur Analyse von Darmflora, Verdauungsleistung und entzündlichen Prozessen. Auf Basis dieser Erkenntnisse erstellen wir individuell abgestimmte Therapiepläne. Die Therapie kann funktionelle Medizin, orthomolekulare Unterstützung, neurophysiologische Ansätze wie Primaristic® zur Regulation des vegetativen Nervensystems, gezielte Darmsanierung sowie individuell abgestimmte Infusionstherapien umfassen sowie ergänzende Maßnahmen wie Ernährungsberatung. Ziel ist es, mögliche Ursachen der Beschwerden besser zu verstehen und die Verdauungsfunktion langfristig zu stabilisieren.
Nährstoffmangel
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind für zahlreiche Stoffwechselprozesse notwendig. Ein Nährstoffmangel kann sich auf unterschiedliche Weise und in manchen Fällen zunächst subtil bemerkbar machen.
Neben Veränderungen an Haut, Haaren oder Nägeln berichten Betroffene häufig über neurologische und psychische Beschwerden. Hierzu gehören Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit, innere Unruhe, Koordinationsprobleme oder Angstzustände. Auch eine erhöhte Infektanfälligkeit oder verminderte Belastbarkeit kann damit zusammenhängen. Hinter solchen Symptomen können unter anderem Mängel an Vitamin C, Eisen, Zink, Biotin, Vitamin D, B-Vitaminen oder Proteinen stecken, aber auch komplexere stoffwechselbedingte oder chronische Erkrankungen eine Rolle spielen.
In unserer Praxis überprüfen wir den Nährstoffstatus mithilfe präziser Laboranalysen. Auf dieser Grundlage können individuell abgestimmte Therapiekonzepte entwickelt werden.
Dazu zählen Ernährungsberatung, gezielte Supplementierung sowie Infusionstherapien – etwa der Myers’ Cocktail – um Nährstoffe direkt verfügbar zu machen und Stoffwechselprozesse zu unterstützen.
Autoimmunerkrankungen
Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn das nicht balancierte Immunsystem körpereigene Strukturen angreift, weil es zwischen „fremd“ und „selbst“ nicht mehr unterscheiden kann. Die Beschwerden können sehr unterschiedlich sein und reichen von Müdigkeit, Gelenkschmerzen und Hautveränderungen bis zu neurologischen oder gastrointestinalen Symptomen.
Für Betroffene können diese Erkrankungen mit erheblichen Einschränkungen im Alltag verbunden sein.
In unserer Praxis verbinden wir erweiterte Diagnostik mit individuellen Therapieansätzen. Spezialisierte Laboranalysen ermöglichen eine differenzierte Beurteilung immunologischer Prozesse und möglicher Belastungsfaktoren.
Therapieoptionen können funktionelle Medizin, orthomolekulare Unterstützung sowie individuell abgestimmte Infusionstherapien umfassen.
Ziel ist es, entzündliche Prozesse besser zu verstehen und Patient:innen bei der Stabilisierung ihres Gesundheitszustandes zu begleiten.
Allergien und Unverträglichkeiten
Allergien und Unverträglichkeiten stehen häufig mit einer erhöhten Aktivität des abgeschwächten Immunsystems in Zusammenhang. Dabei spielen unter anderem Soforttyp-Allergien (Typ-I-Allergien) oder T-Zell-vermittelte Reaktionen (Typ-IV-Allergien) eine Rolle. Zur unterstützenden Begleitung setzen wir unter anderem Infusionstherapien wie „AllergieSupport“ ein, die eine gezielte Versorgung mit hochdosiertem Vitamin C und weiteren ausgewählten Substanzen ermöglichen. Die Anwendung kann vorbeugend vor der Allergiesaison oder begleitend während belastender Phasen erfolgen. Ergänzend nutzen wir spezialisierte Laborverfahren wie den Lymphozytentransformationstest (LTT), um mögliche Auslöser – etwa Nahrungsbestandteile, Metalle wie Titan oder Implantatmaterialien, wie Zahnfüllungen, Zahnersatz oder Gelenkimplantate, sowie Umweltstoffe – differenziert zu untersuchen. Diese Diagnostik kann auch vor und nach operativen Eingriffen hilfreich sein, um Hinweise darauf zu erhalten, ob immunologische Reaktionen sowohl anhaltende Entzündungen, als auch Schmerzen oder Wundheilungsstörungen begünstigen könnten.
Unerklärte Symptome (Orphan Diseases)
Manche Patient:innen leiden über längere Zeit unter Beschwerden, für die trotz umfangreicher Untersuchungen keine eindeutige Diagnose gestellt werden kann.
Zu diesen sogenannten unerklärten Symptomen zählen beispielsweise chronische Erschöpfung, wiederkehrende Schmerzen, neurologische Auffälligkeiten, Verdauungsbeschwerden, Stoffwechselstörungen und zum Beispiel die multiple Chemikalien-Sensitivität (MSC)..
In unserer Praxis verfolgen wir einen strukturierten diagnostischen Ansatz. Erweiterte Laboranalysen, immunologische und metabolische Marker sowie neurophysiologische Untersuchungen können helfen, mögliche Zusammenhänge differenziert zu betrachten.
Darüber hinaus arbeiten wir mit spezialisierten Laboren zusammen und nutzen eine ausführliche Anamnese sowie interdisziplinäre Bewertung.
Ziel ist es, Patient:innen mit komplexen oder seltenen Krankheitsbildern Orientierung zu geben und individuelle diagnostische sowie therapeutische Möglichkeiten aufzuzeigen.